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Wanderung durch die Monts d'Arrée

Arrée Berge - Wanderungen

Die morgendliche Wanderung durch die magischen Landschaften der Monts d'Arrée führt von den nebligen Bergrücken bis zum "Tor der Hölle."

Windschutzjacke, Wanderschuhe und Fleecepullover

Das Morgengrauen ist noch kaum zu spüren, nur ein vages Licht dort drüben, im Osten.  Das Dörfchen Botmeur schläft noch, nur auf dem Parkplatz vor der Schule kommen zögernd ein paar Autos an. Autotüren werden geöffnet, ein gemurmeltes "Guten Morgen", die "guten" Schuhe werden gegen Wanderschuhe ausgetauscht... Acht Frühaufsteher warten geduldig in der kühlen Morgenluft am Ende des Sommers drauf, dass die "Rando du petit matin", die von dem sehr dynamischen uneigennützigen Verein Addes, in den Monts d'Arrée veranstaltete Wanderung im Morgengrauen, beginnt.

Nach zehn Minuten kommt Youenn Daniel, unser Begleiter, an seiner Seite sein untrennbarer Freund, ein Hund, so schwarz wie der Kochtopf, nach dem er benannt wurde. "Ich schlage vor, wir gehen auf den höchsten Gipfel der Bretagne... nicht den Tuchenn Kador, aber fast genauso hoch!" meint Youenn und wir folgen ihm voller Tatendrang.

Langsam geht es über kleine, von verschlafenen Höfen gesäumte Straßen und von Brombeerhecken eingeschlossene Hohlwege in Richtung Heide. Vor uns zeichnet sich die Silhouetten eines "Menez", Berg auf Bretonisch, im Nebel ab. Weiter hinten ist der Tuchenn Kador in einer Kuppel aus Nebelschwaden verschwunden, und der Mond spielt Verstecken mit den vorbeiziehenden Wolken.

Cragou

Botanik, Fauna, Geschichten, Legenden.....

Zwei Stunde lang erzählt Youenn, zeigt die unzähligen Lebensformen in diesem ganz besonderen, wunderschönen Landstrich, lässt uns fühlen und erkunden. Und schließlich bricht der Tag an. Wir sind auf dem Heimweg, ein blasser Sonnenstrahl durchbricht den Nebel, der sich an den Hängen der Berge festhält. In diesem Licht geht es zurück in die Schule von Botmeur. Wir sind glücklich und müde, und freuen uns auf das "bretonische" Frühstück.

Diese Morgenwanderung ist nur eine von vielen Themenwanderungen, die das ganze Jahr über von Addes angeboten werden. In den Monts d'Arrée gibt es so viel zu sehen und zu tun, wenn die Gipfel hier auch viel bescheidener sind als in den Pyrenäen oder den Alpen. Aber sie sind immerhin über 300 Millionen Jahre alt.

Mehr über Addes Wanderungen (auf Deutsch)

Moor

Korrigans, Kobolde und geheimnisvolle Wege

Die Natur hier ist rau wie Granit, rein wie das Wasser der Quellen, denen sie ihre Üppigkeit verdankt, frei wie die Luft, die hier weht. Alles wird möglich: Gratwanderungen im Mondlicht oder im Morgengrauen; von Erzählern begleitet Spaziergänge, bei denen man der einen oder anderen Legende dieses sagenumwobenen Landstrichs zuhören kann. Denn an Legenden fehlt es nicht.

Hier, in der Moorlandschaft und unter so manchen Felsbrocken räumt die bretonische Fantasie Feen, Korrigans - wie die Kobolde der Herde genannt werden - und "Waschfrauen der Nacht" einen gebührenden Platz ein, den Anatole Le Braz in seinem berühmten Werk "Légendes de la Mort" festgehalten hat. Die legendären Lebewesen der Arrée sind spitzbübisch oder böse, je nachdem, und sie treiben ihr Unwesen auf Kosten der Menschen, die sich nachts auf die Heide oder in das Meer wagen.

Kapelle

Auf jeden Fall ist man besser Opfer eines ihrer Streiche, als dass man die Räder des Wagens des "Ankou" quietschen hört. Der "Ankou" ist der Sensenmann, und wer die Räder seines Wagens quietschen hört, hat nicht mehr lange zu leben. Den „Ankou“ fürchten die Bretonen über alles. Um sich vor diesen Unwesen aller Art zu schützen, rufen die Bewohner der Gegend seit langer Zeit den Erzengel Michael an. Ihm, der so viele Drachen bezwungen hat, wurde auf dem Mont Saint Michel de Brasparts eine kleine Kapelle aus Stein errichtet. Der bescheidene Bau wacht über das Moor Yeun Elez, in dem sich der Legende nach der Eingang zur Hölle versteckt.

Heute dient der Bau als Landmarke für Besucher, Wanderer, Spaziergänger, die von der Magie der grandiosen Landschaft angezogen werden.  Das Moor wird heute zu einem großen Teil von dem See Lac de Brennilis bedeckt, der bei Anglern für seinen Forellen- und Hechtbestand bekannt ist. Die Monts d'Arrée sind bei Wanderern, Fotografen und Liebhabern von Mythen und Legenden gleichermaßen beliebt, weil sie die Fantasie beflügeln.

Langsam geht es über kleine, von verschlafenen Höfen gesäumte Straßen und von Brombeerhecken eingeschlossene Hohlwege in Richtung Heide.  Und im Nebel zeichnet sich die Silhouette eines "Menez" eines Berges ab.

Brennilis

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