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Huelgoat : Wald und Felsenmeer

Huelgoat : Wald und Felsenmeer

Ein Wald, viele Legenden !

Chaos du Moulin (Felsenmeer) , Moulin du Diable (Teufelsmühle), Roche Tremblante (beweglicher Felsen) und Camp d’Artus (Artus-Lager): Der Wald von Huelgoat zeugt überall von alten Legenden ! Der Gang durch den Sagen umwobenen Wald lohnt sich, sehen Sie selbst...

Huelgoat, ein Staatsforst voller Zauber

Die Gemeinde Huelgoat (bretonisch „der hohe Wald“) im Herzen der Monts d'Arrée und des Naturschutzgebiets Parc naturel régional d'Armorique liegt zwischen einem 15 ha großen Teich und dem Rand eines Staatsforsts, der sich über fast 100 ha erstreckt – eine Gegend voller Naturgeheimnisse, rätselhafter Sagen und Jahrhunderte alter Legenden.

Das herrliche Felsmeer das sich vom See bis über die Schlucht hinweg entlang der Rivière d'Argent (Silberfluss) durch den Wald zieht, ist das Erste, was Besucher in Huelgoat entdecken.

Diese Felsen entstanden im Erdinnern aus ursprünglich flüssigem Gestein, das bis unter die Erdkruste aufstieg und durch die natürliche Erosion im Laufe der Zeit schließlich aufgedeckt wurde. Manche der Felsen rollten dann die Hänge hinab und kamen unten in einem riesigen Haufen gegen- und übereinander zur Ruhe.

Wiege der Rätsel & Legenden

Nach der Überlieferung...
... machte der legendäre Riese Gargantua eines Tages in Huelgoat halt und bat die Dorfbewohner, ihm zu Essen zu geben. Diese gaben ihm nur einen schlechten Buchweizenbrei, von dem er nicht satt wurde. Wütend und enttäuscht verließ Gargantua das Dorf und schwor Rache. In der wohlhabenden Gegend Léon im Norden des Finistère konnte er endlich seinen Hunger stillen. Nach der Mahlzeit wanderte Gargantua die Küste entlang und hob dabei mit seinen riesigen Händen große, von der Brandung rund geschliffene Felsbrocken hoch, die er über die Monts d'Arrée bis nach Huelgoat warf, wo sie entlang der Rivière d'Argent und im ganzen Wald zu Boden fielen. Noch heute zeugt einer dieser Felsen vom Zorn des hungrigen Riesen...

Im Mischwald dominieren Buchen, Eichen und Kastanienbäume. Wunderschöne Farne und Moose gedeihen in der feuchten Luft, die sie für ihr Wachstum brauchen. Manche im restlichen Europa sehr seltene Arten sind hier vertreten.

Auch geologische Seltsamkeiten sind hier zu finden: la Roche Tremblante (beweglicher Felsen), Grotte d‘Artus (ein Felsen, der an eine Höhle erinnert),  le Gouffre mit dem eindrucksvollen Wasserfall, der mit ungeheurer Kraft hinab stürzt und in der Erde verschwindet, la Grotte du Diable (die Teufelsgrotte) , le Champignon (der Pilz), le Ménage de la Vierge (der Haushalt der hl. Jungfrau), la Mare aux sangliers (Wildschweinteich), la Mare aux Féés (Feenteich), le Camp d’Artus (Artus-Lager)...

Der Spaziergang beginnt beim Moulin du Chaos und führt über zahlreiche markierte Wege. Man kann sich entweder allein auf den Weg machen oder sich einer Führung durch den Zauberwald anschließen.

Von diesem Sagen umwobenen Ort haben schon viele Maler, Schriftsteller und andere Reisende geschwärmt, darunter Victor Ségalen, Paul Sérusier und viele andere, die vor vielen Jahrzehnten den Wald für sich entdeckten.

Nach Huelgoat finden...

Ausgangspunkt für den Waldspaziergang ist Moulin du Chaos am Ortsausgang von Huelgoat am Waldrandin der Nähe des Sees der Rivière d'Argent.
Hier finden Sie Hotels, Campingplatz, Gasthäuser und Crêperien, sowie einen Parkplatz.

www.huelgoat-carhaix-tourisme.com

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