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Gâteau breton, Far, Gebäck...

Gâteau breton

Von diesen köstlichen Kuchensorten...

...auf Bretonisch auch  „lichouseries“ genannt (von lichou = Feinschmecker), darf man ruhig reichlich genießen.

Far und Gâteau breton

Wer richtig Hunger hat, sollte sich den traditionellen „Far“ (in Bäckereien erhältlich) nicht entgehen lassen. Praktisch jedes Dorf hat davon seine eigene Variante. Diesen leckeren Mehlpudding gibt ohne andere Zutaten oder mit Trockenpflaumen (pruneaux), Rosinen oder mit ein wenig Alkohol.
Auch der feste goldgelbe bretonische Butterkuchen (gâteau breton), mit dem ebenfalls goldgelben Teig und den typischen Rauten auf der Krusten ist äußerst lecker, vor der aus Arzano.

Galettes und Palets (Buttergebäck)

Zu jeder Tageszeit ist eine goldgelbe, mit viel Butter gebackene Galette oder ein Palet, in Tee oder Kaffee getunkt, eine köstliche Leckerei! Es gibt mehr Gebäckfabriken als man aufzählen kann. Zu den bekanntesten Sorten gehören die Galettes de Pont Aven, nach denen sogar ein Film benannt wurde. Galettes sind dünner und haben oft einen gezackten Rand, Palets sind dicker und brüchiger.  

Die Herstellung traditioneller Kuchen und Plätzchen ist im Finistère ein Wachstumssektor, in dem Arbeitsplätze geschaffen werden. Etwa zwanzig Unternehmen sind in der Branche tätig. Sie stellen ausgezeichnete Produkte mit reiner Butter her, und der Verbraucher weiß dies zu schätzen. Galettes und Palets werden hier nach traditionellen, überlieferten Rezepten hergestellt.

Leckere Salzbutter und frische Eier aus der Umgebung, Zucker und gutes Mehl sind die Grundzutaten für dieses Gebäck. Landbutter macht den Unterschied zur industriell hergestellten Galette (die mit rekonstituiertem Butterfett gebacken wird). Die Kuchenbäckereien im Finistère sind oft Familienunternehmen, wie z.B. in Pleyben oder Pont-Aven. Allein bei dem Namen schon läuft den Feinschmeckern das Wasser im Mund zusammen. Das Rezept der 100% aus natürlichen Zutaten hergestellten Galettes ist seit vielen Jahren unverändert.

Crêpe dentelle

Zu diesen Leckereien gehört natürlich auch die berühmte Crêpe dentelle. Das Rezept ist Marie-Catherine Cornic (genannt Madame Katell) zu verdanken, die diese leckere hauchdünne Crêpe 1888 im Lebensmittelgeschäft ihrer Familie in Quimper erfand. Eines der Geheimnisse besteht in dem ausgewogenen Verhältnis von Kristallzucker und Weizenmehl - 1:1), das andere ist das spezifische Know-how der Zubereitung: Der Teig wird auf den oberen Teil der leicht schräg gestellten Crêpe-Platte gegossen, schnell mit der Rozell verteilt und umgedreht. Dann wird die Crêpe in Streifen geschnitten, die schnell um die Schneide eines Messers gewickelt werden. Leichte knusprige Crêpes dentelle passen wunderbar zu Eis oder einfach zu einer Tasse Kaffee. Als herzhafte Variante mit Käse sind sie auch zum Apéritif sehr lecker.

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