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Der Wald von Névet

Der Wald von Névet

Der Wald von Névet ist wunderschön!

Von allen Seiten führen Wege in den Wald, der sich über 225 ha erstreckt. Hauptzugangswege in den vier Gemeinden Kerlaz, Le Juch, Plogonnec und Locronan. Dieses Waldgebiet ist zu jeder Jahreszeit schön!

Für jeden Geschmack

Die lang gestreckten, schnurgeraden und breiten Alleen, die sich durch den Wald ziehen, eignen sich vor allem für Familien mit Kindern auf Fahrradtour. Selbst Kleinkinder kommen zu Fuß oder mit dem Dreirad gut voran. Auch mit Kinderwagen gibt es kein Problem, und zum Ausruhen oder für ein kleines Picknick stehen zahlreiche Bänke bereit. Für einen kleinen 20-Minuten-Spaziergang ist der Wald genauso schön wie für einen ganzen Nachmittag!

Wer rechts oder links abbiegt, kann auf gewundenen Wegen den ganzen Wald erkunden, ohne je zweimal an derselben Stelle vorbeizukommen! Aber Vorsicht, man kann sich leicht verlaufen! Der niedriger gelegene Teil des Waldes (im Süden) ist zerklüfteter und voller Täler, und im Gegensatz zum ebenerdigen Norden z.T. nicht mit dem Kinderwagen zugänglich. Der Eingang auf der Seite von Locronan liegt auf einer Höhe von 146m, bei Le Juch nur auf 25m Höhe.

Ein für wirklich jedes Publikum geeigneter Waldweg zieht eine etwa 1 km lange Schleife, auf der sich der Wald ganz bequem erkunden lässt. (Zugang von Kerlaz aus.)

Für Reiter gibt es einen langen Parcours, der durch den ganzen Wald führt.

Für Mountainbiker ziehen sich sogar drei Strecken in Schleifen durch den Wald ziehen: die Nummern 7 und 8 von der Basis Vallée de l'Odet-Quimper  (rote Strecke) und 15 von der Basis Ouest Cornouaille aus (blaue Strecke).

Wer sich für Geschichte interessiert, kann sich die zahlreichen Stellen ansehen, die von der Nutzung des Holzes in alten Zeiten zeugen: Auf den im Durchmesser etwa 7m großen Kreisen, die im ganzen Wald zu finden sind, standen einst Kohlenmeiler. Hier wurde das Unterholz zu Holzkohle gebrannt, mit der die lokalen Unternehmen betrieben wurden, insbesondere die Konservenfabriken in Douarnenez.

Auch Teiche und Feuchtgebiete sind zu entdecken, und man kann sich die hübsche Kapelle Saint-Pierre an ihrem Berghang anschauen (Zugang von Plogonnec aus), zu deren Füßen einer der Bäche fließt, die den Névet bilden. Um den eingefriedeten Kirchenvorplatz (in der Bretagne „placître“ genannt) stehen Gebäude, die Teil eines Bauernhofs sind (Privatbesitz). Dieses kreuzförmige Kirchlein, erbaut zwischen 1583 und 1594, ersetzte eine noch ältere Kapelle, wie eine Inschrift an der Nordwand des Kirchenschiffs bezeugt.

Natürliche Lebensräume

Fraises sauvages

Der Bois du Névet, einst ein druidisches Heiligtum, wurde als gefährdete Naturlandschaft vom Conseil Général des Départements Finistère angekauft und wird vom staatlichen Forstamt verwaltet.

Der 225 ha große, einst heilige Wald besteht aus Gehölzen unterschiedlicher Qualität und Mischung. Überall stehen Laubbäume, darunter Buchen, Eichen, Kastanien und Birken, aber auch Obstbäume, wie Birnbäume und Vogelbeeren. Stellenweise sind auch verschiedene Nadelbäume zu finden: Douglastannen, Schwarzkiefern, Föhren und Weißtannen überragen vor allem im südlichen Teil des Waldes das Laubholz.

Genug zu tun gibt es im ganzen Wald: Man kann versuchen, in den Wipfeln Spechte und Sperlinge zu entdecken oder die Baumart zu identifizieren, und im Unterholz geht es auf die Suche nach Heidelbeeren und Walderdbeeren. Unter den Eichen dominieren Heidelbeersträucher und Geißblatt das Unterholz, unter den Kastanien gedeihen Stechpalmen und Efeu.
Nicht auf allen Parzellen stehen Bäume; manche Flächen werden landwirtschaftlich genutzt und zeigen sich im Laufe der Jahreszeiten in vielen verschiedenen Farben.

Wildtiere

Panneau dans le bois du Névet

Die Vielfalt und Anzahl der heimischen Säugetiere – Rotwild, Füchse, Dachse, Hasen... - ist begrenzt: Dafür ist das Gebiet zu klein und es gibt zu viele Menschen. Nur selten bekommt man eins dieser Tiere zu Gesicht, aber ihre Spuren sind überall!
Mit den Vögeln ist es ebenso, denn Niederwald ist bei den Vögeln weniger beliebt als Hochwald. Vor allem verschiedene Sperlingsarten (Rotkehlchen, Zaunkönige...), Ringeltauben, ein paar Raubvögel (Bussard) und Spechte sind zu sehen bzw. zu hören.

Wasserinsekten (Stabwanzen, Libellen: Der Verein „Bretagne Vivante“ listet 14 verschiedene Arten auf) und Lurche (Molche, Frösche und Kröten) bevölkern die Teiche.

Kontakt

Rathaus von Kerlaz
Tel. 0033 (0)2 98 92 19 04
mairie.kerlaz@wanadoo.fr

Rathaus von Locronan
Tel. 0033 (0)2 98 51 80 80
mairiedelocronan@wanadoo.fr

Rathaus von Plogonnec
Tel. 0033 (0)2 98 91 72 06
mairie.plogonnec@orange.fr

Rathaus von Juc’h
Tel. 0033 (0)2 98 74 71 50
mairie.le-juch@wanadoo.fr

Conseil départemental du Finistère
Service des espaces naturels et des paysages
32 boulevard Dupleix
Tel. 0033 (0)2 98 76 21 48
29 196 Quimper Cedex
senp@finistere.fr

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